Gegen Mobbing auf dem Pausenhof

Bei der Friedenspädagogik dreht sich nicht nur alles um die Prävention von Gewalt, sie versucht auch zu schlichten. Mit Ruhe und Geduld gelingt es auf diese Weise Kinder zu erreichen und ihnen zu vermitteln, dass es bessere Wege gibt, um die eigenen Wünsche äußern zu wollen oder Konflikte austragen zu können. Ein Kind, das bereits frühzeitig lernt, dass es mit Worten kämpfen kann, wird später im Leben geschicktere Lösungen finden, um durch Konflikte zu manövrieren.


Die Friedenspädagogik setzt aber auch dort an, wo eine Diskussion zunächst unmöglich erscheint. Kämpfe unter Schülern, die zunächst als Spaß beginnen, werden in kürzester Zeit zu schweren Gefechten. Die Friedenspädagogik setzt sich intensiv mit solchen Gewaltmomenten auseinander. Ein weiteres, wichtiges Thema stellt das Mobbing dar. Ob während oder nach der Schulzeit: Immer mehr Kinder sind Opfer von sogenannten Mobbing-Attacken. Das Mobbing führt so weit, dass Schüler sich nicht mehr trauen ihren Heimweg antreten zu können oder in den schulischen Leistungen stark abfallen. Damit dieser Schritt umgangen wird und das Kind von Anbeginn aufgefangen wird, eignet sich die Friedenspädagogik.

Achtung: Wenn Sie als Elternteil oder Elternbeirat sowie Lehrkraft an das Wohlergehen der Kinder in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen interessiert sind, lohnt es sich von Anbeginn über die Einsetzung der Friedenspädagogik nachzudenken. Zahlreiche Adressen im Netz vermitteln Psychologen oder bieten Schulungen für entsprechende Ansätze.